Smashing Movies - die online Platform zum Thema Film, Kino, Fernsehen und Serien.

Artikel vom May 10, 2015, 5 p.m. in unserem Filmblog.

On Focus: Death Note

Was würdest du tun, wenn du entscheiden könntest? Eine Reise durch die Welt der Death Note-Mangas.

Death Note (デスノート, Desu Nōto)  ist eine 12-bändige Mangaserie von Tsugumi Ōba (Text) und Takeshi Obata (Illustration) aus den Jahren 2003-2006. Anfangs als One Shot geplant, erzielte es in kurzer Zeit einen immensen Erfolg mit solider Fanbasis. Auf das Ende des Mangas 2006 folgten schnell Anime- und Liveactionadaptionen.

Video/Clip

 

Worum geht's?

Light Yagami, ein Oberschüler, findet auf der Straße ein schwarzes Notizbuch mit der Aufschrift „Death Note“. Mit diesem Notizbuch kann Light Art, Ort und Zeitpunkt des Todes eines jeden Menschen bestimmen. Durch das Death Note will Light die Welt umgestalten.

Eine Häufung mysteriöser Todesfälle an Verbrechern ruft „L“ auf den Plan. Der weltbeste Detektiv erkennt einen Zusammenhang. Es entfaltet sich ein irrsiniges Katz-und-Maus-Spiel.

Kommt „L“ dem mysteriösen „Kira“, der sich für die Tode bekennt, auf die Schliche? Gibt es nur dieses eine Death Note? Und woher kommt es? Was haben Äpfel hier zu suchen?

 

Death Note

Mein Kommentar

Als ich die begonnen habe, die Animeserie zu sehen, war ich zunächst eher skeptisch, da ich schon einiges über die Grausamkeiten gehört hatte, die in der Geschichte eine Rolle spielten. Nach den ersten Kapiteln hatte ich mich allerdings so in die Geschichte vertieft, dass ich kaum eine Pause einlegen konnte. Der Wandel, den Light Yamagis Charakter durchlebt, ist erschreckend und zugleich fesselnd. Auch Lights geistiger Schlagabtausch mit „L“ und „N“  zwingt regelrecht zum Weitersehen. Die Charaktere sind in ihrer Personalität derart gut ausgestaltet, dass man jeden als einen eigenen Teil von sich wahrnimmt. Dementsprechend habe ich beim Verlust einiger Charaktere grausam gelitten. Nachdem ich Death Note durchgeschaut hatte, geisterten mir noch Tage danach Bilder und Szenen durch den Kopf. Ich habe direkt im Anschluss den Manga gelesen und die Liveactonfilme geschaut. Jedes Mal war ich gefesselt.

Wer es düster mag und ein Fable für geniale Gedankenspiele hat, der sollte Death Note unbedingt sehen. Auch Weltverbesserer, die neue Anregungen brauchen zum Diskutieren, kommen bei diesem Meisterwerk auf ihre Kosten.

 
 

Was es noch zu sagen gibt

In Japan gehört Death Note zum Shounen (dt. „Junge, Jugendlicher“)-Genre. In diesem Genre erhält ein Protagonist besondere Kräfte, auf deren Basis sich die Geschichte entwickelt. Da in der Geschichte keine ausgedehnten physischen Kämpfe stattfinden, fällt Death Note in diesem Genre ein wenig aus der Reihe. In Deutschland wird die Serie als Krimithriller einsortiert.

Auch außerhalb der Manga- und Animewelt hat Death Note seinen Anklang gefunden. So haben z.B. die Macher der Simpsons in einer Halloween-Folge eine Anspieleung eingebaut.

Video/Clip

 

Smashing Movies

OK
Smashing Movies